Osteopathie ist eine vollwertige medizinische Disziplin, in der die manuelle diagnostische und therapeutische Vorgehensweise bei Funktionsstörungen im Mittelpunkt steht.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie sieht den ganzen Organismus als Einheit. Das Ziel der Osteotherapeutin ist es, via Testung des Bewegungsumfangs und der Bewegungsqualität von Gelenken sowie Erspüren von erhöhten Muskel- oder Faszienspannungen etc. Bewegungseinschränkungen zu lokalisieren. Eine osteopathische „Läsion“ äussert sich demnach als Bewegungsverminderung oder -verlust eines jeglichen Gewebes. Das wichtigste Werkzeug sind dabei die Hände der Therapeutin, um diese mit verschiedensten manuellen Techniken zu beseitigen und dem Körper zu helfen, sein Gleichgewicht wieder zu finden und so die Dysfunktionen ausgleichen zu können. Ein fundiertes Wissen über die Anatomie und Physiologie sowie Biomechanik der verschiedenen Gelenke sind dabei unerlässlich. Die Osteopathie zeichnet sich durch spezifische gelenksnahe Manipulationen aus und hat mit spektakulärem „Knochen-Einrenken“ nichts gemeinsam.


A. T. Still soll gesagt haben: „Es gibt drei Grundregeln der Osteopathie, die man beherrschen muss: 1. Anatomie, 2. Anatomie, 3. Anatomie.“